WIR BRAUCHEN
Papst Franziskus hat gesagt:
„Wir brauchen den Auferstandenen, um an den endgültigen Sieg der Liebe zu glauben.“
Jesus,
den die Jünger als eine besondere Gegenwart Gottes in ihrem Leben empfanden,
war sensibel für die Bedürfnisse des Volkes, das er als Herde ohne Hirten sah,
sensibel für den Schmerz der Witwe von Naïm, die den Sohn zum Grabe trug,
für Jairus, den Vater des Mädchens, das sie für tot erklärten,
für die Schwestern des verstorbenen Lazarus,
für den Vater des besessenen Jungen,
für den Mann, der 38 Jahre auf Heilung am Teich gewartet hat
für die kanaanitische Mutter,
für die Witwe, die im Tempel die wenigen Münzen opferte, die sie besaß
für die Frau, die Blut verlor und es schaffte, Jesu Gewand voll Glauben zu berühren,
für den in Gerasa vom Teufel Besessenen,
und für Personen, die von bösen Geistern besessen waren,
für den blinden Bartimäus und andere Blinde,
für die Taubstummen, Gelähmten und Aussätzigen
für den Mann mit der verdorrten Hand
für Zachäus
für die Sünderin, die ihm mit Tränen die Füße wusch
für die Ehebrecherin, die man steinigen wollte.
Jesus hat Geduld mit den Jüngern,
die ihn nicht verstanden haben,
die untereinander stritten, wer der Wichtigste sei,
die eine Belohnung dafür erwarteten, dass sie ihm gefolgt waren,
und die ihn verlassen werden, wenn sie ihn verhaftet sehen.
Einer von ihnen wird ihn verraten und ihn für dreißig Münzen verkaufen
und ein anderer wird ihn dreimal verleugnen
Und doch liebte er die Seinen bis zum Äußersten.
Seine Freude setzt Jesus in seinen Vater,
der sich den Einfachen und Kleinen offenbart,
der diejenigen an die erste Stelle setzt, welche in dieser Welt den letzten Platz einnehmen,
und an die letzte Stelle diejenigen, die sich für wert halten.
Jesus spricht von Liebe und Vergebung,
lädt alle ein, sich zu bekehren und ihr Leben zu ändern,
um in das Reich Gottes zu gelangen.
Er lädt uns alle ein,
um an den endgültigen Sieg der Liebe zu glauben.
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