ZUM NACHDENKEN
ÜBERLEGUNGEN VON P.IGNASI PEGUERA SP

(3.1.2023)

Wenn ich daran denke, dass ich eines Tages tot sein werde und gar nichts mehr empfinden werde, noch weniger als wäre ich im Schlaf, dann merke ich, dass ich nur auf Erden wirken kann und zwar so, dass ich mich ständig für das Gute einsetze, und den Allmächtigen lobe und preise. Keine Ahnung, was danach sein wird. Von der Biologie aus kann ich nichts erwarten, gar nichts. Alles Materielle an mir wird zerstört. Seele? Wir Menschen haben uns immer vorgestellt, dass es in uns ein Geist wohnt, den wir Seele nennen. Körper und Seele. Ein vergänglicher Körper und eine unsterbliche Seele. Nichts kann uns die Existenz der Seele beweisen. Das ist ein Postulat. Wir brauchen, dass es so ist, müssen das zur Kenntnis nehmen. Ebenso wie wir die Existenz Gottes ohne Beweise annehmen müssen.

Warum müssen wir das akzeptieren? Weil sonst die menschliche Existenz keine Begründung haben kann. Die menschliche Intelligenz ist so wunderbar. Woher kommt dieses Verständnis der Materie und ihrer Gesetze? Sind unsere Neuronen so mächtig? Ist die Chemie alleine fähig, die menschliche Intelligenz zu erschaffen? Was kann die Begründung sein, dass es eine höhere Intelligenz geben muss? Was oder wer hat die Materie erschaffen? Was oder wer hat der Materie die Gesetze gegeben, sich zu entwickeln? Alles ist so wunderbar. Der Wissenschaftler Pasteur soll gesagt haben: "Ein bisschen Wissenschaft kann den Menschen vielleicht von Gott entfernen, aber eine größere Wissenschaft bringt ihn unbedingt zu Gott".

Mir ist klar, dass nur wir Menschen ahnen können, dass es eine höhere Macht und Intelligenz geben muss, die alles erklären kann. Wir Menschen sind die Einzigen, die es erkennen können und deswegen Gott preisen. Wir erwarten Gerechtigkeit am Ende unserer Tage. Wenn wir das Verhalten der Menschen betrachten und die Ungerechtigkeit, die es in der Welt gibt, wünschen wir uns, nachdem wir wenig oder gar nichts dagegen tun können, dass es eines Tages Gerechtigkeit gibt. Das Reich der Gerechtigkeit und des Friedens für die Menschen und für die Schöpfung, die auch Opfer der Menschheit geworden ist, soll verwirklicht werden. Ohne dieses scheint uns das Leben ein absurdes Chaos zu sein, dem Tode geweiht, eine Sinnlosigkeit. Und was ist mit allen jenen, die in der Geschichte der Menschheit Opfer gewesen sind? Wie können sie Gerechtigkeit erlangen, wenn es kein Leben nach dem biologischen Tod gibt? Doch, es muss ein Gericht geben und dass jeder in einem neuen Leben bekommt, was er verdient hat. Am Ende sollen aber das Leben, die Liebe und die Verzeihung und nicht Rache und der Tod die Oberhand gewinnen. Das alles behauptet der Glaube an den Gott Jesu Christi.

Webmaster: P.Ignasi Peguera S P