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Mit viel Musik, nämlich zuerst mit Mitmachmusik für Jung und Alt und dann mit einem gut besuchten, virtuosen Cembalokonzert des jungen Musikers Reinhard Führer begann diesmal die „Lange Nacht der Kirchen“ in St. Thekla.
Anschließend präsentierte Prof. Roland Machatschke höchst interessant die neuesten Erkenntnisse über die turbulente Anfangsgeschichte den Piaristenordens und über dessen viel geplagten Gründer, den hl. Joseph Calasanz. Dass es in der und über die Kirche auch genug zu lachen gibt bewies anschließend Peter Wesely bei einer launigen Lesung humorvoller Texte aus dem kirchlichen Umfeld. Am Kirchenplatz konnte man an diesem Abend angeregte Gespräche bei Brot und Aufstrich führen, fair gehandelte Waren kaufen, Bibelstellen „pflücken“ und mit Straßenkreiden ein Logo für St. Thekla entwerfen. Großen Anklang fand auch die von Uli Wallisch liebevoll und fachkundig gestaltete Ausstellung von Pflanzen und Früchten der Bibel zu den entsprechenden Bibelstellen. Die Früchte konnten netter Weise auch gleich vor Ort verkostet werden. Mit einem stimmungsvollen Nachtgebet mit Taizéliedern und vielen Kerzen (und danach einer wohlverdienten köstlichen Gulaschsuppe für alle, die bis dahin mitgearbeitet bzw. ausgeharrt hatten) klang die „Lange Nacht der Kirchen“ in St. Thekla aus – auch diesmal eine wohl gelungene Veranstaltung mit einem vielfältigen Programm, dass von Gästen und Pfarrangehörigen gut angenommen wurde. |